KLIMA

Obwohl in der feucht-kühlen gemässigten Klimazone der Nordhalbkugel gelegen, zählt besonders das untere Wallis zu den trockensten Tälern Europas. Grund dafür ist seine Lage zwischen Gebirgsmassiven der Walliser Alpen im Süden und der Berner Alpen im Norden. Beide Gebirgsgruppen reichen bis auf über 4000 Meter, die das dazwischen liegende Walliser Rhonetal mit seinen vielen kleinen Nebentälern vor den Feuchtigkeitsmassen grösstenteils wie Barrieren schützen. Durch ihre Höhe fangen sie einen Großteil der Niederschläge ab, die von Norden oder vom Mittelmeer her gegen die Alpen strömen. Die Wolken regnen beim Aufstieg vor diesen Schranken aus und der verbleibende Wind gelangt danach als trockener, warmer Föhn ins Wallis, der für ein mediterranes Klima sorgt.

 

Durchschnittlich gibt es daher nur 85 Regentage pro Jahr.